Freitag, den 10. Juni 2011 um 22:00 Uhr

Das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Mettmann wird - in
Zusammenarbeit mit dem DRK-Blutspendedienst West und den
DRK-Ortsvereinen - im Kreisgebiet eine Großveranstaltung am 03. Juli
2011 ausrichten. Dabei unterstützen uns alle Wohlfahrtsverbände, viele
Hilfsorganisationen und die Kreispolizeibehörde. Die Schirmherrschaft
haben die Bürgermeister für die jeweiligen Städte und der Landrat für
den Kreis übernommen.
An folgenden Standorten im Kreis Mettmann können Sie am 03. Juli 2011 Blut spenden und leben retten:
- Erkrath-Hochdahl im Bürgerhaus, Sedentaler Straße 105
- Haan, im DRK Ortsverein Haan, Bahnhofstraße 43
- Hilden, in der Wilhelm-Fabry-Realschule, am Holterhöfchen 26
- Langenfeld, in der Stadtsparkasse, Solinger Straße 51 - 59
- Ratingen, in der Haupt-Feuerwache, Voisweg 1 - 5
- Velbert, im ev. Gemeindehaus, Oststraße 38
- Wülfrath, im Haus der AWO, Schulstraße 13
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Donnerstag, den 18. Juni 2009 um 09:28 Uhr
Blut gehört zum Wertvollsten, das Menschen zu geben in der Lage sind. Es ist bis heute noch nicht gelungen, einen dem Blut ebenbürtigen Ersatz, eine Art künstliches Blut, zu schaffen. Jede Zelle und jedes Teilchen hat im Blut – für sich – eine notwendige Funktion, wie zum Beispiel den Transport von Sauerstoff und Nährstoffen, die Abwehr von Krankheitserregern, die Blutstillung und den Wärmetransport innerhalb des Körpers. Das lebenswichtige Blut mit seinen vielfältigen Funktionen kann nur der Körper selbst bilden. Es ist durch nichts zu ersetzen. Das macht es so auch wichtig, dass es Menschen gibt, die ihr Blut für Kranke und Verletzte spenden.
Auch das perfekteste medizinische Versorgungssystem ist bei schweren Verletzungen und lebensbedrohlichen Krankheiten ohne Blut nicht funktionsfähig. So erstaunlich es klingt: Der immer weiter steigende Bedarf an Blut ist in erster Linie eine Folge des medizinischen Fortschritts. Viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung von Patienten mit bösartigen Tumoren sind nur dank moderner Transfusionsmedizin möglich geworden.
Statistisch gesehen wird das meiste Blut inzwischen zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Es folgen Erkrankungen des Herzens, Magen- und Darmkrankheiten, Sport- und Verkehrsunfälle. Bei schweren Unfällen kann es vorkommen, dass wegen bestimmter innerer Verletzungen mindestens zehn Blutkonserven pro Unfallopfer bereitstehen müssen. Auch Sie könnten eines Tages zu denjenigen gehören, die auf Blutspenden angewiesen sind! In der Urlaubszeit, zum Beispiel in den Sommerferien, sinkt außerdem die Zahl der Spender. Da kann es trotz eingeplanter Sicherheitsreserven zu gefährlichen Engpässen in der Blutversorgung kommen.
Der Bedarf an Spenderblut steigt ständig − jeder Mensch kann in die Situation kommen, Spenderblut zu benötigen. Ein großer Teil der Bundesbürger ist sogar mindestens einmal im Leben auf das Blut anderer angewiesen. Durch den Ausbau des Rettungswesens steigen die Chancen, bei einem schweren Unfall zu überleben. Dazu gehört aber auch, dass immer genug Blutkonserven zur Verfügung stehen – und die müssen zuvor von jemandem gespendet worden sein!
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Mittwoch, den 17. Juni 2009 um 11:40 Uhr
 Zum
Blutspendemarathon am 14.06.2009, den das Deutsche Rote Kreuz im Kreisverband
Mettmann mit dem DRK-Blutspendedienst West veranstaltete, kamen 1.038 Spendenwillige.
Eine eindrucksvolle Zahl. Bei jedem Einzelnen bedanken wir uns herzlich.
Nach der ersten „Hürde“, dem Fragebogen, waren
992 Spender beim Arztgespräch. Der DRK Blutspendedienst hat bisher noch keine
derartige Spendenanzahl an einem Sonntag erreicht. Von diesen 992 Spendern
waren 332 Neuspender. Das ergibt eine Neuspenderquote von 33,47 %, die es bei
einem Blutspendemarathon noch nicht gegeben hat.
Möglich war diese Veranstaltung durch die Unterstützung von 230 Helfern aus dem DRK-Kreisverband
Mettmann und 74 Kräften des DRK Blutspendedienstes-West.
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